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_Dienstleistungen

Wir legen viel Wert darauf, dass unsere Patienten optimal über das bei ihnen vorgesehene Anästhesieverfahren informiert sind – vor allem, wenn es sich um eine Voll- oder Teilnarkose handelt. Der dadurch erzielte hohe Wissenstand bei Ihnen als Patient dient als Basis für die erfolgreiche Planung und Durchführung unserer Dienstleistung und gibt Ihnen die Möglichkeit, Vertrauen und Sicherheit zu gewinnen.

Sicherheit in der Anästhesie

Die Sicherheit in der Anästhesie ist heute gross. Bedeutsame Zwischenfälle und Komplikationen sind bei allen modernen Anästhesieverfahren selten. Aber: Kein medizinischer Eingriff ist völlig frei von Risiken. Das mögliche Risiko hängt ab:

  • vom Alter
  • von den Lebensgewohnheiten (z.B. Nikotin-, Alkohol-, Drogenkonsum, usw.)
  • vom Vorliegen einer Grund- oder Vorerkrankung und von deren Schweregrad
  • von der Operation selbst und deren Zeitpunkt (geplant oder notfallmässig)
  • von der Dauer des Eingriffs (der Operation)

Die Kenntnis dieser Risikogründe ist für den Anästhesiearzt – und damit für die Sicherheit des Patienten – sehr wichtig. Darum muss der Anästhesiearzt Ihren Gesundheitszustand kennen. Hierzu sind Ihre genauen Angaben und – je nach Befinden – die Beurteilung durch Ihren Hausarzt nötig. Nicht nur der Anästhesiearzt trägt die Verantwortung für den Erfolg seiner Arbeit, auch Sie als Patient tragen in grossem Masse dazu bei und sind deshalb mitverantwortlich.

Befolgen Sie insbesondere die Nüchternheitsregeln und unsere weiteren Empfehlungen.

Was ist eine Allgemeinanästhesie?

Die Allgemeinanästhesie ist ein tiefschlafähnlicher Zustand.

Wie läuft eine Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) ab?

Nachdem eine Infusion am Arm oder Handrücken angelegt worden ist, kann das Narkosemittel eingespritzt werden; der Schlaf tritt darauf in etwa 30 Sekunden ein. Die Atmung muss während einer Narkose in der Regel künstlich unterstützt werden. Am Ende des Eingriffs wird die Zufuhr der Narkosemittel unterbrochen und man erwacht innerhalb weniger Minuten.

Welches sind mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen?

Schäden an Zähnen durch die Intubation sind sehr selten. Komplikationen wie Herz-, Kreislauf-, Atemversagen sind heute sehr selten. Die Möglichkeiten des Auftretens einer solchen Komplikation kann durch exakte Überwachung früh genug erkannt werden.

Wie funktioniert eine Teilnarkose (Regionalanästhesie)?

Bei der Regionalanästhesie wird die Schmerzempfindung nur in dem zu operierenden Körperabschnitt ausgeschaltet. Dazu gehören die Armplexusanästhesie, die Spinal- oder Periduralanästhesie und der I.V. Block.

Gibt es Nebenwirkungen und Komplikationen bei der Regionalanästhesie?

Blutdruckabfall, Verlangsamung der Herzfrequenz und Übelkeit können mit geeigneten Medikamenten rasch korrigiert werden. Kopfschmerzen nach Spinal- oder Periduralanästhesie können 1–2 Tage danach auftreten, verschwinden aber rasch im Liegen.