_Kinder
Kenntnisse über den Gesundheitszustand
Möglichst genaue Kenntnisse über den Gesundheitszustand des Kindes sind für den Anästhesiearzt wichtig. Dazu dient das Anmeldeformular mit seinem Fragekatalog, je nach Befinden ist auch eine Beurteilung durch den Hausarzt nötig.
Anmeldeformular
Füllen Sie das Anmeldeformular, das Sie vom Operateur, Hausarzt oder von uns erhalten, vollständig aus. Bei Unklarheiten gibt Ihnen unser Sekretariat gerne Auskunft oder vermittelt Ihnen einen unserer Anästhesisten. Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.
Merkblatt
Lesen Sie unser Merkblatt und befolgen Sie die aufgeführten Empfehlungen, insbesondere die Nüchternheitsregeln. Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.
Informationen zur Anästhesie
Die Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) ist für Operationen bei Kindern das häufigste Verfahren. Lediglich bei ausgewählten Operationen und bei gut kooperierenden (häufig älteren) Kindern kann eine Regionalanästhesie (Teilnarkose) gewählt werden.
Die Allgemeinanästhesie ist ein tiefschlafähnlicher Zustand, welcher beim Kind in der Regel durch die Verabreichung eines Narkosegasgemisches über eine Gesichtsmaske eingeleitet wird. Diese Gesichtsmaske ist durchsichtig und weich und wird in der Regel gut toleriert. Beim ruhigen Kind wird über diese Maske das Narkosegas zugeführt, bis der Schlaf eintritt. Dies ist jeweils nach 2–3 Minuten der Fall. Das ängstliche Kind darf auch auf den Knien der Mutter oder des Vaters in dieser Weise einschlafen. Erst wenn der Tiefschlaf eingetreten ist und somit Schmerzempfinden und Bewusstsein ausgeschaltet sind, wird eine Infusion am Arm oder Handrücken angelegt. Selbstverständlich darf Ihr Sohn/Ihre Tochter auch mittels Injektion eines Narkosemittels in die Armvene einschlafen. Dazu wird die Infusion im Wachzustand angelegt und dann durch die vorhandene Leitung das entsprechende schnell wirkende Narkosemittel gespritzt.
Die Fortsetzung der Anästhesie erfolgt mit der Gabe entweder eines speziellen Narkosegases über die Atemwege oder der Verabreichung von Narkosemitteln, welche mit der Infusion dauernd eingespritzt werden. In der Regel muss die Atmung unterstützt werden (künstliche Beatmung), wovon das Kind aber nichts spürt. Dies geschieht mit einer Gesichtsmaske, mit einer so genannten Kehlkopfmaske oder aber mit einem Beatmungsschlauch (Intubation).
Am Ende des Eingriffes wird die Zufuhr der Narkosemittel unterbrochen und das Kind erwacht in der Regel innerhalb weniger Minuten. Anschliessend erfolgt eine Beobachtungszeit in einem separaten Raum.
Download Formulare
Anmeldung zur Narkose und Gesundheitsfragen
Download Merkblätter
Merkblatt für zu Hause nach medizinischen Eingriffen
Informationen zu Anästhesieformen
Informationen zu Anästhesieformen bei Augeneingriffen
Informationen zu Allgemeinnästhesie und Sedoanalgesie
Formular Hausarztbericht



